Mittwoch, 17. Februar 2016

Blogreihe - Beruf und Hund

 In meiner ersten eigenen Blogreihe geht es um das Thema Beruf und Hund. Und die Frage, wie habt ihr das gemacht? Ich habe leider nicht das Glück, das ich Micky mit ins Büro nehmen kann, der Lieblingsmann auch nicht. Deswegen haben wir uns erst für einen Hund entschieden, als wir mit meinen Eltern in ein Haus gezogen sind. So kümmern sie sich tagsüber und wir ab Nachmittags,... umso mehr hat mich interessiert, habt ihr erst den Hund gehabt und euren Job da nach ausgesucht? War von Anfang an klar, dass ihr den Kleinen mitnehmen könnt? Habt ihr vielleicht auf einen Halbtagsjob runtergekürzt? Wie habt ihr das gemacht um Hund und Beruf unter einen Hut zu bekommen? Also habe ich mich auf in die große weite Dogblogger Welt gemacht und rumgefragt.
Aber auch ihr könnt mir gern eure Geschichte schreiben, ein, zwei Bilder dazu und an die micky04112014@yahoo.de geschickt und los geht's. Ich bin wahnsinnig gespannt :-)

Nach und nach werde ich hier eure Geschichten veröffentlichen.


Diese Woche dürfen wir lesen wie es bei Nicole von dem wunderbaren Hundeblog
Moe & Me ist, war und vielleicht schon bald sein wird. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal ganz ganz doll bei euch, die mir erzählt haben wie es bei euch ist mit dem Beruf und dem Hund ist, bedanken das ihr uns teilhaben lasst. Danke, ihr seid die Besten!




Bürohund Moe - Pausenclown, Paketinspekteur und Gynastiklehrer

 





Bevor man sich einen Hund anschafft, überlegt man sich im besten Fall, wie der Job, die Freizeitgestaltung und der Hund zusammen passen können. So war es jedenfalls bei uns: Wir probierten aus, ob die Selbstständigkeit meines Freundes klappen würde, bevor Moe bei uns einzog.
Nach einiger Zeit wussten wir, dass wir nicht nur würden leben können (die Kombination Studentin mit Teilzeit-Job und Selbstständiger ist nicht unbedingt krisensicher), sondern, dass wir auch einen Hund in unserem Leben „unter kriegen“ könnten.
 Moe wurde mit sehr viel Bedacht ausgesucht, eigentlich. Er musste sogar einen richtigen „Bürohund-Test“ durchlaufen, das hieß, bevor er bei uns einzog, musste er sich einen Arbeitstag lang im Büro beweisen. Moe machte sich so toll, dass Herrchen abends gar nicht anders konnte als zu sagen: „Den geben wir nicht mehr her!
Das alles ist jetzt fast 7 Jahre her und es hat sich eine ganze Menge geändert.
Von zu Hause ins Büro zurück ins Home Office

Moe hat mittlerweile eine kleine Odyssee mit uns durch. In seiner alten Familie war er es gewohnt, zu Hause zu bleiben. Nach seinem Einzug und bei uns, während meines Studiums, durfte er mit Herrchen mit ins Büro. Was er da so erlebt hat, könnt ihr gerne in diesem Interview nachlesen: Selbstständig mit Hund
Dann habe ich mein Studium aufgegeben, aus persönlichen Gründen. Ich konnte einfach nicht mehr und war dann lange zu Hause. In dieser Zeit war Moe natürlich bei mir, hat mir viel Kraft gegeben. Er war also vom Bürohund zum Therapiehund geworden. ;-)
Herrchen entschloss sich irgendwann, sein Büro in der Stadt komplett aufzugeben, sein Unternehmen, dass er mit aufgebaut hatte, zu verlassen und einen Neustart zu wagen. Dafür zog er mit seinem Büro wieder nach Hause – und ich fast zeitgleich wieder aus. Denn zu der Zeit entschloss ich mich, statt wieder Studieren zu gehen eine Ausbildung zu machen.
Ihr seht: Moe war nie alleine in dieser Zeit. Immer war er irgendwie dabei, entweder im Büro oder eben zu Hause.
Mittlerweile arbeiten sowohl mein Freund als auch ich von zu Hause aus. Moe genießt das wohl total, denn er hat sein Rudel jeden Tag um sich herum.




Moes Jobs
Wie das in einem kleinen Büro so ist, hat auch bei uns jeder seine Aufgaben. Bei Moe ist das unter anderem:
·         Den Pausenclown spielen
·         Die Post durch lautes Bellen ankündigen
·         Geschäftspartner davon überzeugen, dass Hunde großartig sind
·         Pakete zerkleinern (wir arbeiten noch daran, dass er sie selbstständig im Müll entsorgt)
·         Einhaltung der Pausenzeiten
·         Bürogymnastik (nach Spielzeug bücken und werfen)
·         Einläuten des Feierabends durch Erinnern an das Abendessen
Ich muss wohl nicht erzählen, dass Moe sehr darauf bedacht ist, seinen Job gut zu machen, oder? Die Entlohnung erfolgt jeden Tag durch Leckerlies, na klar.
Wie geht es bei uns weiter?
Aktuell sind wir mit unserer Lebenssituation so zufrieden. Moe darf weiterhin Bürohund bleiben und ich kann mir aktuell auch nicht vorstellen, jemals wieder einen „normalen“ Job zu machen, vielleicht sogar einen, bei dem ich Moe nicht um mich haben kann.
Wir planen, ab Dezember 2017 unseren gesamten Hausstand zu verkaufen und in ein Wohnmobil zu ziehen, mit dem wir dann Europa bereisen. Unser Home Office wird also eher zu einem „Caravan Office“. Ich bin mir sicher, dass Moe diese Umstellung keine Probleme bereiten wird und bin gespannt, ob wir unser Ziel auch umsetzen können. Das wird dann allerdings wieder Stoff für eine neue Bürohund-Geschichte. 



Vielen lieben Dank für diesen spannenden Eindruck und ganz ganz viel Glück das euer Vorhaben funktioniert :-)


Alle Bilder wurden mir freundlicher Weise von Nicole zur Verfügung gestellt, vielen lieben Dank.
 

Kommentare:

  1. Wow! Das ist ja mal ein Vorhaben. Ich freue mich schon auf eure Berichte und Reisefotos. Moe hat ja wirklich Glück, dass seine Lieblingsmenschen immer um ihn herum sind und er macht als Bürohund einen fantastischen Job.

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva

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    1. Die Berichte & Reisefotos wird es dann auf jeden Fall geben. Vielen Dank liebe Sandra & Shiva! :-)

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  2. Vielen Dank, dass wir bei der Reihe dabei sein durften! :-)

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Soooo, sooo gerne, danke das ihr mitgemacht habt :-)

      Liebe Grüße
      Alex

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  3. *lach* Moe hat es als Bürohund auch so richtig gut. Ist schon klasse mit dem Rudel immer zusammen zu sein. :-)

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  4. Moe hat es richtig gut. Noch interessanter ist natürlich das Vorhaben zum Ende des nächsten Jahres. Wir sind sooo gespannt.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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