Mittwoch, 24. Februar 2016

Blogreihe - Berufe und Hund

In meiner ersten eigenen Blogreihe soll es um das Thema Beruf und Hund gehen. Und die Frage, wie habt ihr das gemacht? Ich habe leider nicht das Glück, das ich Micky mit ins Büro nehmen kann, der Lieblingsmann auch nicht. Deswegen haben wir uns erst für einen Hund entschieden, als wir mit meinen Eltern in ein Haus gezogen sind. So kümmern sie sich tagsüber und wir ab Nachmittags,... umso mehr hat mich interessiert, habt ihr erst den Hund gehabt und euren Job dann ausgesucht? War von Anfang an klar, dass ihr den  Kleinen mitnehmen könnt? Habt ihr vielleicht auf einen Halbtagsjob runtergekürzt? Wie habt ihr das gemacht um Hund und Beruf unter einen Hut zu bekommen? Also habe ich mich auf in die große weite Dogblogger Welt gemacht und rumgefragt.
Aber auch ihr könnt mir gern eure Geschichte schreiben, ein, zwei Bilder dazu und an die micky04112014@yahoo.de geschickt und los geht's. Ich bin wahnsinnig gespannt :-)

Nach und nach werde ich hier eure Geschichten veröffentlichen. 

Den vierten Artikel hat Sabrina von dem tollen Hundeblog 'die tut nichts' in dem es um ihre Schäferhündin geht geschrieben, auch eine tolle Variante Job und Hund zu vereinen...


Sabrina und Queen





Für alle, die mich noch nicht kennen, möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Sabrina und ich bin Bloggerin bei Dietutnichts. Dort dreht sich alles um meine Schäfi – Dame Queen.

Als wir von der Blogreihe „Beruf und Hund“ erfuhren, passte das Thema zu uns wie die Faust aufs Augen. In meinem Leben traten große Veränderungen ein, die sich natürlich auch unmittelbar auf Queen auswirkten.

Aber ich fange am besten vorne an.



Vor drei Jahren zog Queen bei mir ein. Ich hatte gerade mein erstes juristisches Staatsexamen hinter mir und begann kurze Zeit später das Referendariat. Zu der Zeit lebte ich noch bei meinen Eltern. Ich hatte also das große Glück, dass Queen eigentlich so gut wie nie alleine bleiben musste. Das Referendariat erstreckte sich über zwei Jahre. In der Regel musste ich nur 1 ½ Tage in der Woche am Gericht oder in der Kanzlei verbringen. Meine Eltern konnten auf ihre Arbeitszeiten Einfluss nehmen, sodass es in den zwei Jahren nur wenige Tage gab, in denen Queen ein paar Stunden alleine bleiben musste.



Nachdem ich auch das zweite Examen hinter mich bringen konnte, kam langsam die Frage auf, was ich mit meinem Abschluss den überhaupt anfangen wollte.

Ich wollte gerne Rechtsanwältin werden, doch wusste genau, dass ich in vielen Kanzleien zwischen 8 und 9 Uhr anfangen muss und schon einmal schnell bis 19 oder 20 Uhr im Büro sitzen würde. 



Während des gesamten Studiums und größtenteils auch im Referendariat konnte ich mir meinen Alltag selbst einteilen. Ich empfand das schon immer als großen Luxus und konnte mir nicht vorstellen, darauf verzichten zu müssen. Auch Queen war ein ausschlaggebendes Argument in meiner Entscheidung. Ich wollte meinen Tag selbst gestalten können, wollte sie gerne bei mir haben.

Also fasste ich den Entschluss und machte mich selbstständig. Die offizielle Eröffnung meiner eigenen Kanzlei war erst vor wenigen Tagen.

Queen begleitet mich also nun jeden Morgen ins Büro. 




Ich hatte Glück und fand eine Kanzlei mit wahnsinnig viel Platz zu einem guten Preis.

Im Untergeschoss war sogar ein großer Raum unbenutzt. Damit Queen sich wohl fühlt, hat sie nicht nur ein großes Kissen neben meinem Schreibtisch, sondern in dem leerstehenden Raum ihr eignes Spielzimmer bekommen. Damit dort auch ausgiebig gezockt werden kann, habe ich den Raum mit Teppichboden ausgelegt.

Zwischendurch gehen wir immer mal wieder nach unten. So wird weder mir noch Queen langweilig. Wir können tricksen und Intelligenzspiele machen oder Queen kann einfach nur toben.

Für uns ist das auf jeden Fall die perfekte Lösung. Sowohl Queen als auch ich wären nicht glücklich geworden, wenn wir den ganzen Tag getrennt verbringen würden.

Queen ist im Büro sehr entspannt. Wir drehen morgens und mittags eine große Runde und die Kopfarbeit zwischendurch reichen ihr, sodass sie in der Regel neben mir liegt und schläft.

Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, diesen Weg zu gehen.


Alle Bilder wurden mir freundlicher Weise von Sabrina zur Verfügung gestellt, vielen lieben Dank.  

Kommentare:

  1. Vielen Dank, dass wir dabei sein durften :)

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  2. Klasse! Ein mutiger und richtiger Schritt. Ich drücke den zweien die Daumen für eine erfolgreiche Zeit :-)

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    1. Ja, ich finde es wirklich eine wahnsinns Aufgabe die Sabrina da stemmt und immer noch so entspannt und sympathisch wirkt :-) Ich drücke die Daumen, dass alles so wird und weiter geht wie sie sich das vorstellt.

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    2. Oh Gott wie lieb! Vielen Dank für die netten Worte! So entspannt wie ich wirke bin ich manchmal gar nicht, aber psst :)

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Lieb sein!