Mittwoch, 10. Februar 2016

Blogreihe - Berufe und Hund

In meiner ersten eigenen Blogreihe geht es um das Thema Beruf und Hund. Und die Frage, wie habt ihr das gemacht? Ich habe leider nicht das Glück, das ich Micky mit ins Büro nehmen kann, der Lieblingsmann auch nicht. Deswegen haben wir uns erst für einen Hund entschieden, als wir mit meinen Eltern in ein Haus gezogen sind. So kümmern sie sich tagsüber und wir ab Nachmittags,... umso mehr hat mich interessiert, habt ihr erst den Hund gehabt und euren Job da nach ausgesucht? War von Anfang an klar, dass ihr den  Kleinen mitnehmen könnt? Habt ihr vielleicht auf einen Halbtagsjob runtergekürzt? Wie habt ihr das gemacht um Hund und Beruf unter einen Hut zu bekommen? Also habe ich mich auf in die große weite Dogblogger Welt gemacht und rumgefragt.
Aber auch ihr könnt mir gern eure Geschichte schreiben, ein, zwei Bilder dazu und an die micky04112014@yahoo.de geschickt und los geht's. Ich bin wahnsinnig gespannt :-)

Nach und nach werde ich hier eure Geschichten veröffentlichen. 

Als nächstes ist nun die liebe Lizzy von dem wirklich tollen Blog Indianermädchen Emmely dran, ihr könnt gespannt sein.




Indianermädchen oder Job - wer kam zuerst?



Arbeitskollegin Lotta und Emmely
 Ich bin Heilpädagogin und bin in einer Praxis für Autismus Therapie angestellt. Ich arbeite also mit Menschen jeden Alters zusammen, die die Diagnose Autismus haben. Dazu gehört auch die Beratung der Bezugspersonen, also der Eltern, Schule, Kindergarten, Wohnheime und so weiter. Emmely ist meine fast dreijährige Australian Shepherd Hündin und sie begleitet mich an vier Tagen in der Woche in den Therapien und gelegentlich in den Beratungsgesprächen.
Im Rahmen meines
Studiums habe ich an meinem jetzigen Arbeitsplatz ein Praktikum gemacht. Und da schon gewusst, dass ich mich dort nach meinem Studium bewerben möchte. Mir gefiel nicht nur die Arbeitsweise, sondern auch das Klima. Die Hündin der Chefin ist als Bürohund die ganze Woche über da und es gibt an einigen Türen diese Schutzgitter für Kinder, damit Lilly sich nicht überall herumtreibt. Zur Zeit meines Praktikums gab es dort auch eine Mitarbeiterin, die ihren Hund als Therapiehund einsetzte.
Ein Jahr nach dem Praktikum zog das Indianermädchen bei mir ein, während ich meine Bachelorarbeit schrieb. Mein Wunsch war schon immer, dass ich zusammen mit meinem Hund arbeiten könnte, daher achtete ich schon bei der Auswahl der Rasse und beim Charakter des Welpen auf die Eignung als Therapiehund.

Lilly und das Indianermädchen
 Als Emmely 6 Monate war, begann ich zunächst mit einer geringfügigen Beschäftigung in der Praxis. Ohne das Indianermädchen. Aber schon das Bewerbungsgespräch fand mit Lilly und Emmely statt und bereits da äußerte ich den Wunsch, Emmely irgendwann in den Therapien einzusetzen zu können. Es war aber klar, dass Emmely erstmal erwachsen werden musste und man dann schauen könnte, ob es immer noch für mich und Emmely passt und wie die Situation in der Praxis bis dahin sein würde. Nach der Fertigstellung meiner Bachelorarbeit (Thema war übrigens hundgestützte Therapie bei Menschen mit Autismus) erhöhte ich meine Stunden und als das Indianermädchen etwas über ein Jahr alt war, durfte sie mich bei Fortbildungen und Teamsitzungen begleiten, um die Räume, Kollegen und Abläufe kennen zu lernen. Seit einem Jahr nun begleitet mich das Indianermädchen regelmäßig zur Arbeit.
Ich habe also meine Job nicht gezielt wegen dem Indianermädchen ausgesucht. Es hätte ja auch nicht klappen können, zum Beispiel wenn Emmely keinen Spaß an der Arbeit gehabt hätte. Sollte ich aber mal den Job wechseln, würde ich diesen gezielt danach auswählen, ob ich mit Emmely weiter zusammen arbeiten kann. Es macht nämlich unheimlich viel Spaß und ich glaube, dass Indianermädchen wäre sehr ungehalten, wenn sie plötzlich jeden Tag Zuhause bleiben müsste.



Alle Bilder wurden mir freundlicher Weise von Lizzy zur Verfügung gestellt, vielen lieben Dank.

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ich finde es wirklich toll was die Beiden leisten...
      Liebe Grüße Alex

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  2. Ich finde es super, dass du Emmely mitnehmen darfst. Und sie so toll mit dir Zusammenarbeitet.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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