Mittwoch, 2. März 2016

Blogreihe - Beruf und Hund


In meiner ersten eigenen Blogreihe geht es um das Thema Beruf und Hund. Und die Frage, wie habt ihr das gemacht? Ich habe leider nicht das Glück, das ich Micky mit ins Büro nehmen kann, der Lieblingsmann auch nicht. Deswegen haben wir uns erst für einen Hund entschieden, als wir mit meinen Eltern in ein Haus gezogen sind. So kümmern sie sich tagsüber und wir ab Nachmittags,... umso mehr hat mich interessiert, habt ihr erst den Hund gehabt und euren Job da nach ausgesucht? War von Anfang an klar, dass ihr den  Kleinen mitnehmen könnt? Habt ihr vielleicht auf einen Halbtagsjob runtergekürzt? Wie habt ihr das gemacht um Hund und Beruf unter einen Hut zu bekommen? Also habe ich mich auf in die große weite Dogblogger Welt gemacht und rumgefragt.

Aber auch ihr könnt mir gern eure Geschichte schreiben, ein, zwei Bilder dazu und an die micky04112014@yahoo.de geschickt und los geht's. Ich bin wahnsinnig gespannt :-)

Nach und nach werde ich hier eure Geschichten veröffentlichen. 

Heute erzählt und Sandra von dem Blog Aaron black jewel ihre Geschichte die sich wirklich toll liest und wie ein echter Glücksgriff anhört.



Wie war es bei Sandra und Aaron?



 
In meiner Familie gab es immer Hunde, sogenannte Familienhunde. Als eben der letzte „Familienhund“ bei uns einzog
, war ziemlich schnell klar, dass dieser mehr mein Hund wurde. Kessi, eine Mischlingshündin aus einer privaten Tierauffangstation suchte sich mich als ihre Bezugsperson aus, weil ich damals noch zur Schule ging und somit die meiste Zeit zu Hause verbrachte. Kessi, aber auch so nie Probleme mit dem alleine bleiben und schien je älter sie wurde, umso mehr die Ruhe zu genießen.
Kessi, bekam mit wie ich von der Schulwelt in die Ausbildung und von der Ausbildung ins richtige Berufsleben wechselte. Da ich weiterhin mit meiner Mutter zusammen wohnte, war Kessi nur halbtags alleine und im Notfall wohnte meine Bruder mit seiner Familie in der gleichen Straße. So das immer einer nach dem Hund schauen konnte oder ihn einfach mit zum Spaziergang nahm.  Als wir uns dann 2011 leider von unserer Kessi verabschieden musste, wurde uns ziemlich schnell klar, dass ein Haus ohne Hund zu still und ungemütlich ist.
Wir entschieden also einen neuen Hund ein Zuhause zu geben. Da es nun mein erster eigener Hund werden sollte, für den ich vollumfänglich verantwortlich war und wir noch nie einen Welpen gehabt hatten, fiel meine Entscheidung doch darauf eben einen Knirps in meine Leben zu lassen und die volle Bandbreite der Prägung und Erziehung zu erleben.
Mein Bruder half mir bei der Suche. Da dieser einen 6 Jahre alten Labrador Rüden hatte, wollten wir ein passendes Pendant als Kumpel für ihn haben. Also wurde es ein Aaron:


Ein schwarzer Labrador, der uns so manche Nerven, Fußmatten, Tapeten und Handtücher kostete J Trotz meiner Vollzeit Stundenwoche, schaffte ich es Aaron zu erziehen und auszulasten. An den Wochenenden waren wir als Praktikanten in der Hundeschule unterwegs und in der Woche wurde halt vor und nach der Arbeit spazieren gegangen und geübt. Dank Sandokhan, dem Hund meines Bruders, hatte Aaron auch in meiner Abwesenheit einen Kumpel mit dem er dann im Garten toben konnte.
Anfang 2012 wechselte ich meine Arbeitsstelle und lebte mich dort so langsam ein. Das ich Hundebegeistert war merkten meine Kollegen sofort und irgendwann kam dann ein: „Bring den doch mit.“ Also durfte Aaron im November 2012 das erste Mal mit ins Büro kommen. Zuerst war er ein wenig erschlagen von der neuen Umgebung, den vielen Leute und zeigte sich weniger selbstsicher als er sonst war. Aber das war dann schon ab dem zweiten Tag vorbei. Aaron bekam einen Schlafplatz in meinem Büro und durfte mich ab und an durchs Gebäude begleiteten. In der Mittagspause gingen meine Kolleginnen mit uns gemeinsam spazieren und so sorgten wir nach kurzer Zeit dafür, dass eine Kollegin auf den Hund kam und diesen ebenfalls mit ins Büro brachte. Nun konnten wir gemeinsam in den Mittagspausen laufen.
Auch wenn Aaron generell mit zur Arbeit darf, nehme ich ihn lange nicht jeden Tag mit. Er soll weiterhin an beides gewöhnt sein und es gibt auch einfach Tage im Büro die so mit Terminen voll sind, dass ich entspannter bin, wenn er doch zu Hause versorgt ist.
Mit der Zeit hat Aaron 3 Raumwechsel auf der Arbeit mitgemacht. Erst 4 Personenbüro, dann 8 Personen und nun wieder ein 4-er Büro. Einige Kollegen haben bei ihm einen besonderen Stand. Der eine hat ihn immer gerne bei seinen Runden in die Nachbargebäude mitgenommen (und dabei am Fahrrad geführt), dann wurde mal zwischendurch getobt, der andere hat immer ein Stück Obst für ihn in der Mittagspause und noch ein anderer teilt morgens immer die Brötchentüte mit ihn. Bei letzterem ist Aaron auch einfach tierisch beleidigt, wenn dieser mal Urlaub hat und es kein Brötchen am Morgen gibt.
In unserer aktuellen 4-er Menschenbesetzung werden wir noch von einem zweiten Hund, einer wunderschönen Aussie-Hündin begleitet. Aaron und sie waren von Anfang an entspannt miteinander und teilen ihr Reich, das Spielzeug und das Essen J die gemeinsamen Spaziergänge in der Mittagspause genießen wir richtig, da man dann wirklich den Kopf frei bekommt und danach noch mal frisch ans Werk gehen kann.
Auch außerhalb der Arbeit treffen wir uns zu gemeinsamen Spaziergängen.
Als Fazit muss ich sagen, auch wenn ich meinen Hund nicht mit zur Arbeit nehmen muss, weil er zu Hause durch meine Mutter (halbtags) versorgt ist und tagsüber mit dem Hund meines Bruders tollen kann, finde ich es schon sehr entspannt, dass Aaron mit zur Arbeit darf. Einen bzw. in unserem Fall zwei Hunde im Büro zu haben ist wirklich herrlich!

Kommentare:

  1. Danke das wir teilnehmen durften :-) Die Blogreihe ist eine tolle Idee.
    liebe Grüße
    Sandra und Aaron

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    1. Soooooo gerne, schön das ihr mitgemacht habt :-)
      Ganz liebe Grüße
      Alex & Micky

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  2. Spannende Reportage, da meine Leinenhalterin ihre Büroarbeiten Zuhase erledigen kann (natürlich mit mir unter dem Schreibtisch) kenn ich das so nicht. Gelegentlich darf ich auf Projekte mit - was ein besonderes Fest ist - weil ich dann immer von vielen Menschen verwöht werde.
    Nasenstups von Ayka.

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    1. Hallöchen Ayka,
      das hört sich ganz wunderbar an, :-) Da bin ich schon neidisch...vielleicht magst du ja über diese Projekte berichten?
      Ganz liebe Grüße
      Alex & Micky

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