Mittwoch, 9. März 2016

Blogreihe - Beruf und Hund

 In meiner ersten eigenen Blogreihe geht es um das Thema Beruf und Hund. Und die Frage, wie habt ihr das gemacht? Ich habe leider nicht das Glück, das ich Micky mit ins Büro nehmen kann, der Lieblingsmann auch nicht. Deswegen haben wir uns erst für einen Hund entschieden, als wir mit meinen Eltern in ein Haus gezogen sind. So kümmern sie sich tagsüber und wir ab Nachmittags,... umso mehr hat mich interessiert, habt ihr erst den Hund gehabt und euren Job da nach ausgesucht? War von Anfang an klar, dass ihr den Kleinen mitnehmen könnt? Habt ihr vielleicht auf einen Halbtagsjob runtergekürzt? Wie habt ihr das gemacht um Hund und Beruf unter einen Hut zu bekommen? Also habe ich mich auf in die große weite Dogblogger Welt gemacht und rumgefragt.
Aber auch ihr könnt mir gern eure Geschichte schreiben, ein, zwei Bilder dazu und an die micky04112014@yahoo.de geschickt und los geht's. Ich bin wahnsinnig gespannt :-)

Nach und nach werde ich hier eure Geschichten veröffentlichen.


Ich habe mich riesig gefreut als eine E-Mail von der lieben Christina von dem wundervollen Blog Zucker und Zimt Design in mein Postfach geflattert ist. Sie möchte uns auch gern erzählen wie es bei ihr ist,... diese Sache mit dem Beruf und dem Hund
 Beruf und Hund – Geht das?

Ja! Allerdings nur mit Unterstützung in meinem Fall!
Der Traum vom Hund war schon lange da, aber kann man dem Hund auch gerecht werden?
Ich arbeite Vollzeit und habe zusätzlich noch 100km Fahrtstrecke, ich bin also einige Stunden außer Haus. Einen Hund mit auf die Arbeit nehmen kann ich leider nicht, da ich in einem Analytik Labor arbeite und Hunde dort nicht erlaubt sind. Diese Möglichkeit musste ich also schon mal streichen.
Blieb mir nur meine Eltern zu überzeugen Hundesitter Tagsüber zu spielen oder eine Hundepension.
Viele sagen: „Wenn ich einen Hund den ganzen Tag in der Hundepension lassen muss, brauche ich auch keinen Hund!“ Ich sehe das etwas anders, gerade die Fellnasen die in den Tierheimen sitzen würden sich sehr wohl freuen! Außerdem hat man ja schließlich auch mal Feierabend, Wochenende und Urlaub J Das ganze ist meiner Meinung nach eher eine finanzielle Sache. Denn gute Hundepensionen sind teuer und man muss es sich gut überlegen ob man diese Kosten, zu den zusätzlichen die entstehen, auch tragen kann. Nichts ist schlimmer als wenn der Hund dann doch Stundenlang alleine Zuhause sitzt oder wieder im Tierheim landet!
Ganz klar, hatte ich natürlich erstmal meine Eltern im Sinn. Sie arbeiten Schicht und meine Mutter sogar nur Teilzeit, also gar nicht so schlechte Voraussetzungen. Sie von ihrem Glück zu überzeugen, war nur leider gar nicht so einfach ;)
Es hat Monate von Überzeugungsarbeit gebraucht, immer mit der Angst das Rico in der Zeit schon vermittelt werden könnte, aber dann hat es endlich geklappt und Rico zog bei uns ein.


Wir haben uns sehr viele Gedanken zuvor gemacht. Schließlich wussten wir nicht, wie lange der damals 1 Jährige Rico allein bleiben kann. Hat er vielleicht Verlustängste und nur eine halbe Stunde ist schon viel zu viel für ihn? Deshalb haben wir zur Sicherheit auch eine gute Hundepension in der Nähe gesucht, wo wir ihn bei längerer Abwesenheit, hätten unterbringen können.
Im Endeffekt waren die ganzen Sorgen unbegründet. Rico kann zum Glück sehr gut alleine Zuhause bleiben, man hat nicht das Gefühl das er uns sonderlich vermisst ;) Aber das ist typisch für ihn, er ist ein sehr selbständiger Hund.
Und meistens versuchen meine Eltern so ihre Schichten zu legen, dass nicht mehr als 1-2 Stunden vergehen in denen niemand Zuhause ist, wenn überhaupt!
Und weil alles so gut klappt, ist letztes Jahr dann auch noch Clara bei uns eingezogen! Sie ist schon eine ältere Dame und auch sie hat kein Problem mal ein paar Stunden allein zu sein.
Ich finde es wichtig sich Gedanken zu machen und alle Eventualitäten Abzuwägen, aber manchmal ist es zum Glück dann doch einfacher als Gedacht! J Ich bin sehr froh Hund und Beruf so gut unter einen Hut zu bekommen, denn es gibt nichts Schöneres als mit seinen Fellnasen nach der Arbeit einen Spaziergang zu machen und den Arbeitsstress zu vergessen!



Alle Bilder wurden mir freundlicher Weise von Christina zur Verfügung gestellt, vielen lieben Dank. 

Kommentare:

  1. Vielen Dank! Es hat mich sehr gefreut das ich für deine Blogreihe schreiben durfte! <3
    Ganz liebe Grüße
    Christina und ihre Fellnasen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Soooooo gerne :-) Es hat mich wahnsinnig gefreut :-)

      Liebe Grüße
      Alex & Micky

      Löschen
  2. Ich fand die Reihe auch sehr interessant ... auch die so unterschiedlichen Lösungsansätze :) Ich muss zugeben, ich empfinde es schon als echten Luxus, dass ich meine Hunde immer mit ins Büro nehmen kann - aber ich freue mich auch mal, wenn mein Mann daheim ist und ich die beiden Rabauken bei ihm lassen kann. Es fehlt zwar etwas, aber es ist auch mal auf angenehme Art entspannend.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich kann dich gut verstehen, so toll es ist die Kleinen überall mit hin nehmen zu können, es ist auch mal schön sie gut versorgt zu wissen. Du hast natürlich wirklich sehr viel Glück.

      Vielen Dank auch an dich noch mal.

      Ganz liebe Grüße
      Alex & Micky

      Löschen

Lieb sein!